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SustainChain

Anforderungen an digitale Wertschöpfungsketten zur Sicherung nachhaltiger Praktiken im Agrar- und Lebensmittelsektor

Ziele

Der Agrifood‑Sektor steht vor steigenden ökonomischen, regulatorischen und ökologischen Anforderungen. Gleichzeitig sind viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entlang der landwirtschaftlichen und lebensmittelbezogenen Wertschöpfungsketten bislang nur begrenzt digital eingebunden. Genau hier setzt SustainChain an.

Ziel des Projekts ist es, praxisnahe Ansätze für digital gestützte, nachhaltige Wertschöpfungsketten zu entwickeln und KMU beim Einstieg in datenbasierte Prozesse zu unterstützen. Im Fokus stehen drei zentrale Anwendungsfelder: CO₂‑Fußabdruck, Nachhaltigkeits‑Compliance und Kreislaufwirtschaft. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus der Agrar‑ und Ernährungswirtschaft wird untersucht, wie umweltrelevante Informationen digital erfasst, dokumentiert und entlang der Wertschöpfungskette weitergegeben werden können.

Ein zentrales Projektergebnis ist ein Praxisleitfaden, der KMU verständlich und anwendungsnah aufzeigt, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Teilnahme an digitalen Wertschöpfungsketten notwendig sind. Ergänzend werden Anforderungsprofile sowie ein domänenspezifisches Reference Designation System (RDS) entwickelt. Dieses fungiert als digitale „Landkarte“ und übersetzt Nachhaltigkeitsanforderungen in konkrete technische Anforderungen.

Durch die enge Einbindung von Praxisakteuren stellt SustainChain sicher, dass die Ergebnisse umsetzbar, anschlussfähig und praxisrelevant sind. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verknüpfung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Agrifood‑Sektor.

 

Projektpartner

Projektkoordination

  • Hochschule Osnabrück

Projektpartner

  • Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
  • Netzwerk „Friends of Digital Farming“
  • DLG e.V.

Projektdauer

01.12.2025 – 30.11.2027

Kontakt

Prof. Dr. Nils Borchard
n.borchard@dlg.org

Förderer